|
Unterstützt der Konzern Gauselmann, der zu den Marktführern bei den Anbietern von Glücksspielautomaten in Deutschland gehört, Politiker und Parteien, und verschafft er sich darurch Vorteile bei der Genehmigung neuer Spiestätten und 'Daddelhallen'? Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung flossen angeblich seit 1990 verdeckt eine Million Euro in die Kassen unterschiedlicher Parteien. Die CDU reagierte bereits auf die Vorwürfe mit einer vorsorglichen Selbstanzeige unter Berufung auf den §23b des Parteiengesetzes. Sollte sich herausstellen, dass diese Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, dürfte das wohl kaum jemanden überraschen. Dass auch bei uns in Deutschland regelmäßig finanzielle Anreize als Entscheidungshilfen in der Politik geboten werden, lässt sich zwar nur vermuten, klingt aber nachvollziehbar und in unseren Augen nicht unwahrscheinlich. Wenn dies so sein sollte, dann ist die Frage zu stellen, warum dies nur so selten an die Öffentlichkeit dringt. Wie eng sind die Verflechtungen zwischen Konzernen und Politik wirklich? Wir sind gespannt, ob sich die Vorwürfe in diesem Fall als wahr herausstellen, und ob sich vielleicht zeigt, dass dies unter Umständen sogar gängige Praxis bei der Entscheidungsfindung in der Politik sein könnte. Folgende Berichte und Kommentare vom 18.2.2011 sind bei sueddeutsche.de zu finden: |
|
|
Info & Hilfe 
